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Materialkostenmanagement

Materialkostenmanagement
by anna

Aus Materialgruppenmanagement wird Materialkostenmanagement

Das klassische Beschaffungswesen zielt allein darauf ab, den günstigsten Preis für ein bestimmtes Material zu erzielen. Doch ergeben sich meist deutlich höhere Einspareffekte durch die Veränderung der Verbrauchsgewohnheiten oder des Produktdesigns und anschließender Einkaufsoptimierung. In unserem Ansatz zum Materialkostenmanagement ergänzen wir unsere Methode zur Materialkostenoptimierung um ein strategisches Steuerungsinstrument zur umfassenden Potenzialrealisierung. Ziel ist es, das Materialkostenmanagement nachhaltig im Unternehmen zu verankern.

Neue Blickwinkel durch Materialkostenmanagement

Durch die Optimierung der Materialspezifikationen, der Verbrauchsgewohnheiten sowie der Logistik entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden systematisch alle Optimierungspotenziale identifiziert. Im ersten Schritt erfolgt eine Analyse Ihres aktuellen Einkaufsportfolios. Alle verwendeten Materialien und eingekauften Dienstleistungen werden betrachtet. Ausgehend von den definierten Prioritäten wird das Vorgehen an Ihr Unternehmen angepasst und die Teamarbeit gestartet.

Wesentliche Erfolgskriterien sind die Bildung interdisziplinärer Teams mit gemeinsamen Kostenzielen und die Erweiterung der Handlungsbefugnisse des Einkaufs. Idealerweise liegt die Teamleitung der einzelnen Teams bei einem Vertreter des Fachbereichs, der auch Bedarfsträger ist. So können konfliktäre Maßnahmen von vorneherein vermieden werden. Methodisch werden zunächst die Minimalkosten ermittelt, bei denen der Zweck bzw. der Produktnutzen noch erfüllt wird. Diese Minimalkosten (Kernkosten) sind der Ausgangspunkt für das weitere Verfahren. Ausgehend von den Kernkosten werden Ziele definiert und mit Maßnahmen hinterlegt. Die verschiedenen Arbeitsschritte werden zudem in der Steuerungslogik abgebildet.

Materialkostenmanagement L - Materialkostenmanagement

Materialkostenmanagement tailored

Zur Visualisierung der Materialkostenentwicklung hat TARGUS den Materialkostenmanagement-Quader (MKM-Quader) entwickelt. Vergleichbar einem „OEE des Materials“ zeigt der MKM-Quader anhand seiner drei Dimensionen die Potenziale für die Materialkostenoptimierung Ihrer gesamten externen Wertschöpfung auf.

  • Abdeckung: Für welche Beschaffungsumfänge ist der Einkauf zuständig?
  • Durchdringung: Für welche Umfänge wurden die Kernkosten mit interdisziplinären Teams ermittelt?
  • Ausschöpfung: Welcher Teil davon wurde als Ziel definiert und mit beschlossenen

So kann der Materialkostenmanagement-Quader als nachhaltiges Steuerungsinstrument zur fachbereichsübergreifenden Planung eingesetzt werden.

Typische Ergebnisse des Materialkostenmanagements

  • Senkung der Material- und Dienstleistungskosten (unproduktives Material) um 10-20%
  • Senkung der Beschaffungskosten bei produktivem Material um 5-10%
  • Senkung des Investitionsumfangs um bis zu 40%
  • Schaffung einer bewussten Materialkostenkultur mit interdisziplinären Teams

Für ein Unternehmen der Elektronikbranche sollten die Materialkosten nachhaltig gesenkt werden. Durch unser Materialkostenmanagement in Verbindung mit dem MKM-Quader als Steuerungselement wurden erhebliche Einsparungen in kurzer Zeit erzielt und es entwickelte sich eine neue Materialkostenkultur. Statt vereinzelter Einkaufsaktionen steht nun die Bearbeitung der gesamten externen Wertschöpfung im gemeinsamen Fokus der interdisziplinären Teams.

Unsere Berater unterstützten die Teams zudem beim Aufbau individueller Umsetzungs- und Reportingroutinen, die sicherstellen, dass auch die fachübergreifende Zusammenarbeit funktioniert und die Mitarbeiter so effizient wie möglich eingesetzt werden. Materialkosten sind so ein übergeordnetes Thema geworden und der Einkauf zum Koordinator und Treiber des Unternehmenserfolgs.