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Mit der P³-Methode industrielle Großprojekte erfolgreich steuern

Mit der P³-Methode industrielle Großprojekte erfolgreich steuern
by Florian Geiger

Produkt, Prozesse und Personal auf den Auftragserfolg ausrichten

Immer wieder laufen industrielle Großprojekte aus dem Ruder und weisen signifikante Abweichungen bei Termin, Qualität und Kosten auf. Allein mit klassischen Projektmanagement-Methoden lassen sich Großprojekte offensichtlich nicht beherrschen. Die von TARGUS entwickelte Methode P³ adressiert das erfolgreiche Zusammenspiel von Produkt, Prozessen und Personal. Durch die gemeinsame Ausrichtung auf den Projekterfolg wird die effektive Steuerung von Großprojekten sichergestellt.

Lange Laufzeiten, große Investitionsvolumina sowie Produkte mit hohem Innovationsgrad und beträchtlicher technischer Komplexität sind Kennzeichen großer industrieller Projekte. Die Rahmenbedingungen werden durch verschiedene Interessengruppen bestimmt, deren Zusammensetzung und Verantwortlichkeiten sich im Projektverlauf oft noch wandeln.

Eine Vielzahl zusätzlicher Faktoren erhöht die Komplexität der Projekte:

  • Knappe Projektlaufzeiten
  • Hohe Projektrisiken
  • Dynamisch veränderliche Projektumfänge
  • Eine erstmalige Zusammensetzung von verschiedenen Projekt- und Vertragspartnern

mehr Transparenz in Großprojekten L 4 - Mit der P³-Methode industrielle Großprojekte erfolgreich steuern

Großprojekte sind komplex und Zusammenhänge lassen sich schwer analysieren.

Entsprechend ist die Abwicklung komplex und eine große Anzahl von Stellhebeln entscheidet über Erfolg oder Misserfolg der Projekte. In der Praxis wird häufig nur ein Teil der Stellhebel betrachtet und die vorhandenen Erfolgsbausteine passen mit der gelebten Abwicklung nicht zusammen. In der Konsequenz ist die Transparenz unbefriedigend und die Ziele werden nicht oder zu spät erreicht.

P³ setzt eine positive Effektivitätsspirale in Gang

Mit der TARGUS-Methode P³ wurde ein ganzheitlicher Steuerungsansatz für Großprojekte entwickelt. Denn nur wenn alle Faktoren integriert und über die gesamte Projektlaufzeit adressiert werden, kann eine sich selbst verstärkende positive Effektivitätsspirale in Gang gesetzt werden. Die P³-Methode stellt die Befähigung zum Auftragserfolg und die Ausrichtung des Handelns auf den Auftragserfolg sicher. Dazu wird die Methode auf drei verschiedenen Ebenen konsequent umgesetzt:

  • Produkt
  • Prozesse (Transparenz und Arbeitsweisen)
  • Personal (Mitarbeiter und Kultur)

Zusammenspiel von Produkt Prozessen und Personal L 2 - Mit der P³-Methode industrielle Großprojekte erfolgreich steuern

Die Methode P³ richtet Produkt, Prozesse und Personal auf den Auftragserfolg aus.

Die Methode wurde bereits mehrfach erfolgreich angewendet und hat die Performance industrieller Großprojekte signifikant verbessert.

Mit P³ die Termintreue im Auftrag als oberstes Ziel definieren und erreichen

Die wichtigste Maßnahme ist es, die gesamte Organisation auf den Auftragserfolg auszurichten, indem die Termintreue als oberstes Ziel für alle Projektteams und Projektmitarbeiter verankert wird. Basierend auf einer verlässlichen Planung werden die Fertigungstermine im Auftrag führend. Wie beim bekannten Pull-Prinzip ziehen die Fertigungstermine alle vorgelagerten Tätigkeiten im Auftrag. Dadurch priorisieren alle mit dem gleichen Ziel. Termine sind dabei der „Katalysator“ und deren Einhaltung ist die notwendige Voraussetzung damit auch Qualität und Kosten stimmen können. Bei Konflikten muss priorisiert werden. Da alles der Einhaltung des Termins verpflichtet ist, können die handelnden Personen sich untereinander konsultieren und schnell und direkt Entscheidungen im Sinne des Auftrags fällen, die sie anschließend umsetzen.

Mit P³ komplexe Produkte beherrschbar machen

Das im Rahmen eines Großprojekts hergestellte Produkt muss alle Anforderungen hinsichtlich Funktion, Kosten, Terminen und Qualität erfüllen. Bestimmt werden diese Eigenschaften durch die zugrunde liegende Produktstruktur. TARGUS unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung modularer Produktstrukturen und standardisierter Bauweisen. Auf diese Weise werden vor allem Aufwand und Schnittstellenrisiken minimiert. In der Konzeptphase werden die wesentlichen Projektparameter für Kosten und Terminierung festgelegt. In dieser Phase ist ein professionelles Anforderungsmanagement notwendig, um realistische Einschätzungen zu den Projektzielen zu erhalten. So wird deutlich, wo Module oder Standards genutzt werden können, wo Anpassungen erforderlich sind und in welchen Bereichen eine echte Neuentwicklung erfolgen muss. Das Anforderungsmanagement stellt weiterhin sicher, dass in den nachgelagerten Prozessschritten keine unabgestimmten Abweichungen den Projektverlauf gefährden.

Ein funktionierendes Anforderungsmanagement sowie die modulare Produktstruktur sind die Grundlage für den ständigen Abgleich der Erwartungen auf Kunden- und Unternehmensseite. Sie ermöglichen jederzeit, belastbare Prognosetermine zu ermitteln, die gleichzeitig die Voraussetzung für eine verlässliche Planung und die termingerechte Umsetzung von Anforderungen sind.
Darüber hinaus lassen sich durch die Weiterentwicklung von Systems-Engineering-Ansätzen Steigerungen der Projektperformance entlang des gesamten Produktlebenszyklus erzielen.

P³ – Radikale Transparenz und faktenbasierte Steuerung in den Prozessen

Hierarchische und funktionsorientierte Organisationen haben Schwierigkeiten, die Komplexität und Dynamik von Großprojekten zu beherrschen. Vertikale und horizontale Schnittstellen verwässern echte Verantwortlichkeiten auf der operativen Ebene und verhindern damit eine notwendige Ergebniskultur und die erforderliche Schnelligkeit. Das angestrebte Ziel, eine Selbstorganisation der Projektbeteiligten im Sinne des Auftragserfolgs, lässt sich in dieser Organisationsform nicht oder nur eingeschränkt realisieren.

Voraussetzung für eine stärkere Selbstorganisation sind Teams, die sich einig sind, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Im Rahmen eines Großprojekts kann dieses Ziel nur die Einhaltung der Termine sein. Durch die Ausrichtung auf Termintreue wird eine selbstorganisierte Steuerung der Teams erreicht, die sich durch die gesamte Organisation zieht (Pull-Prinzip). Hohe Transparenz und sozialer Druck sichern die notwendige Kontrolle ab.

Für eine hohe Transparenz im Auftragsabwicklungsprozess werden alle Arbeiten nach Möglichkeit quantitativ bewertet. Eine durchgängig hohe Transparenz in den Sachständen ist die Grundlage für faktenbasierte Entscheidungen, deren Konsequenzen durch das Team überblickt werden können.

Die im Rahmen von P³ eingeführte „faktenbasierte Steuerung“ wird als ein vorwärts gerichteter Ansatz implementiert. Damit werden

  • die Ausrichtung auf den Auftragserfolg,
  • eine effektive Sachstandsermittlung und
  • eine kommunikative, maßnahmenorientierte Arbeitsweise verknüpft.

So können Abweichungen früh erkannt, Maßnahmen ergriffen und so der Auftragserfolg sichergestellt werden. Die Praxis zeigt: Radikale Transparenz in den Sachständen ist bei komplexen Projekten die Grundlage für gemeinsam getragene, effektive Entscheidungen.

faktenbasierter Optimierungsansatz L 2 - Mit der P³-Methode industrielle Großprojekte erfolgreich steuern

Bei der P³-Methode wird ein vorwärts gerichteter Steuerungsansatz gelebt.

P³ – Mitarbeiter und Kultur bestimmen den Projekterfolg

Die Auswahl der richtigen Mitarbeiter, insbesondere in den Projektsteuerungsfunktionen, hat entscheidende Bedeutung für den Erfolg des Projekts. Neben technischen Fähigkeiten sind Teamfähigkeit, Lösungskompetenz, Kreativität, Beharrlichkeit, interkulturelle Kompetenz und Durchsetzungsvermögen gefordert. Vor allem kommt es aber auf die Fähigkeit an, früh und schnell Abweichungen als solche zu erkennen und zu adressieren, denn letztlich ist Großprojektmanagement das Management von Abweichungen. Effizienz und Effektivität hängen sehr stark davon ab, wie mit den Steuerungsinstrumenten und Maßnahmen gearbeitet wird. Diese Fähigkeit kann trainiert und verbessert werden.

Mit einem Pool von erfahrenen Projektleitern bietet TARGUS die Möglichkeit, Teammitglieder oder Projektleitung zu coachen und in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Im Bedarfsfall können auch Lücken im Team übergangsweise durch die Experten von TARGUS geschlossen werden.

Neutrale Bewertung von Großprojekten mit P³

Wir begleiten die Steuerung und Durchführung von industriellen Großprojekten. Sowohl bei Projekten in der Startphase als auch bei laufenden Großprojekten unterstützen wir Sie mit unseren P³-Reviews. Praxiserprobte Bewertungstools und Neutralität ermöglichen in kürzester Zeit eine Identifikation von Störgrößen und Handlungsfeldern. Mit konkreten Handlungsempfehlungen zeigen wir Ihnen einen Weg auf, wie die Projektabwicklung im Hinblick auf Produkt, Prozesse und Personal mit unserer P³-Methode nachhaltig verbessert werden kann.

Sie planen oder führen aktuell Großprojekte durch? Lernen Sie die P³-Methode von TARGUS zur erfolgreichen Steuerung von industriellen Großprojekten kennen. Wir beraten Sie gerne und begleiten Ihre Projektgestaltung und -steuerung.

Sorgen Sie durch integrierte Steuerung für erfolgreiche Großprojekte!

Kontakt:

Sans 7177 - Mit der P³-Methode industrielle Großprojekte erfolgreich steuern
Andreas Sans
E-Mail: andreas.sans@targusmc.de