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Investitionsgüter-einkauf mit Produktkosten-optimierung

Investitionsgüter-einkauf mit Produktkosten-optimierung
by anna

Investitionsgütereinkauf mit Produktkostenoptimierung

Investitionsentscheidungen beeinflussen die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens langfristig. Um vollständige Kostentransparenz zu schaffen, sind zusätzlich zum Anschaffungspreis auch die Kosten, die durch den Betrieb der Anlage entstehen, zu berücksichtigen. Dieser Zusammenhang muss bereits in der Spezifikation der Investition  abgebildet werden. Für Ihren Investitionsgütereinkauf analysieren wir gemeinsam mit Ihnen die Anforderungen und hinterfragen die gesamte Spezifikation, um die Wirtschaftlichkeit Ihrer Investition zu optimieren.

Investitionsgütereinkauf sucht nach der sinnvollsten Lösung

Nicht selten übersteigen die Betriebskosten die Anschaffungskosten einer Anlage um ein Vielfaches. Die Aufgabe des Einkaufs ist daher, die sich ständig verändernden Marktbedingungen, die technischen Entwicklungen sowie die Auswirkungen auf die Kostenstruktur in seine Investitionsentscheidung einzubeziehen. Durch die Bewertung in einem funktionsübergreifenden Team wird beim Investitionsgütereinkauf eine umfassende Kostentransparenz geschaffen, die eine unternehmerisch optimale Lösung erst möglich macht.

 Mit dem Kernkostenansatz, den wir nicht nur im Einkauf, sondern auch in Projekten zur Produktkostenoptimierung und in der Produktentwicklung nutzen, wird das harte Kostenminimum ermittelt. Dabei wird das Investitionsgut konsequent in Baugruppen untergliedert und jede Funktion mit Blick auf ihren Anteil an der Erfüllung der Kernaufgabe hinterfragt. Ziel ist es, für das Gesamtsystem die optimale Auslegung zu ermitteln.

Produktkostenoptimierung stärkt den Einkauf

Ausgehend von dieser Basis werden Zusatzanforderungen wie gestiegene Qualitätsansprüche oder höhere Einsatzflexibilitäten monetär in einem „Aufpreiskatalog“ bewertet. In einem Abstimmungsprozess mit den verschiedenen Fachbereichen muss begründet werden, warum welche Zusatzkosten aufgebracht werden sollen. Wenn diese Informationen vorliegen, kann die unternehmerisch sinnvollste Spezifikation ermittelt werden.

Neben der eigenen Ideengenerierung bezieht der Investitionsgüterkauf auch die Lieferanten intensiv in den Prozess mit ein. Gemeinsam werden Potenzialziele, Produkt- und Produktkostenoptimierungen sowie Wettbewerbsalternativen diskutiert. Der Einkauf stärkt so gleichzeitig seine spätere Verhandlungsposition. Häufig werden durch die detaillierte Vorarbeit und die Produktkostenoptimierung auch weitergehende Ideen zu Produktverbesserungen mit dem Lieferanten erarbeitet.

Investitionsgütereinkauf tailored

Eine Investition muss ihre Aufgabe optimal erfüllen, aber eine Optimierung darf nicht sofort in einer Neuentwicklung enden. Ausgehend von den Ergebnistreibern im jeweiligen Projekt definieren wir daher die richtige Flughöhe für eine Optimierung. Dabei profitieren Sie beim Investitonsgüterkauf neben dem besten Nutzen-Aufwand-Verhältnis zusätzlich von unserer Erfahrung aus dem Anlagenbau, aus Projekten zur Produktkostenoptimierung in anderen Branchen sowie zu technischem Vertrieb und Kalkulationsprozessen im Maschinenbau.

Materialkostenmanagement L - Investitionsgüter-einkauf mit Produktkosten-optimierung

Typische Ergebnisse des Investitionsgütereinkaufs

  • Reduzierung der Investitionskosten von typischerweise mehr als 10%
  • Signifikante Reduzierung der Lebenszykluskosten

Bei einem Lebenszyklus von bis zu 40 Jahren je Anlage sollten alle Einsparpotenziale in Einkauf und Technik für einen Energieversorger ermittelt werden. Zunächst wurde Transparenz über alle Lebenszykluskosten geschaffen: Die Betriebskosten betrugen gut 50% der Gesamtkosten. Im zweiten Schritt wurde die Anlage in ihre Hauptkomponenten zerlegt und die Kernfunktionalitäten bestimmt. Durch die Gegenkalkulation basierend auf einem Standardsystem des Lieferanten konnten die bisherige Preisintransparenz durchbrochen und Potenziale von mehr als 30% erzielt werden.

Bei den Verhandlungen mit dem Lieferanten wurden dann nicht nur umfangreiche Produktkostenoptimierungen, sondern auch technische Verbesserungen erreicht. Entscheidend für den Projekterfolg war die Bereitschaft, die Spezifikation dem neu definierten Optimum entsprechend anzupassen. So konnten bei der Herleitung des Kostenminimums durch technische Fragestellungen und die Produktkostenoptimierung zusätzliche Potenziale, beispielsweise bei den innerbetrieblichen Aufwänden, identifiziert werden.